VBF-Artland e.V.
Artland-Herberge
Aufgaben und Ziele des VBF-Artland e.V. in Stichpunkten
- Vereinsgründung im September 2006
- Erhaltung und Förderung des ehemaligen Jugendheims Hülshagen
- Nutzung des Jugendheims im Sinne der Erbauer (1958) für Kinder, Jugendliche und Familien.
- Das Haus soll auch anderen Gruppen, Vereinen, Organisationen und Familien zur Verfügung gestellt werden. Die Weitervermietung ist nicht profit- bzw. gewinnorientiert und erfolgt mehr oder weniger zum Selbstkostenpreis.
- Erwirtschaftete Überschüsse fließen in die Instandhaltung der Einrichtung ein oder werden für erforderliche Anschaffungen (z.B. Bierzeltgarnituren, Grill, Kanus usw.) oder vereinseigene Aktivitäten verwendet.
- Mit der relativ kostengünstigen Übernachtungsstätte sollen in einer Zeit wo in immer mehr Familien Existenzängste zum Alltagsproblem werden, insbesondere Familien, die nur über ein schmales Haushaltsbudget verfügen, erreicht werden.
- Die so genannte Artland-Herberge wurde im Jahre 2007 bereits von über 20 verschieden Gruppen mit insgesamt über 40 Übernachtungen und mehr als 800 Teilnehmern gebucht. Davon waren mehr als 400 Teilnehmer aus der Samtgemeinde Artland.
- Trotz der grundsätzlichen Zufriedenheit vieler Gäste ist eine geplante Renovierung der Sanitärbereiche unerlässlich. Der Verein hat sich langfristig auch die Entwicklung eigener Aktivitäten in den Bereichen Bildung und Freizeit zur Zielsetzung gemacht. Dabei ist es den Mitgliedern und insbesondere dem Vorstand (dies ergibt sich bereits aus der Satzung) wichtig, unter keinen Umständen in Konkurrenz zu anderen Organisationen mit ihren Angeboten zu treten.
- Der inhaltliche Schwerpunkt des Vereins soll auf der Ebene der Familie liegen. Kinder bzw. Jugendliche sollen mit Bildungs- und Freizeitangeboten nicht ausschließlich isoliert von ihrem Elternhaus erreicht werden. Vielmehr sollen die Familien als Ganzes (Eltern, Alleinerziehende mit ihren Kindern) angesprochen werden, um diesen mit entsprechenden Angeboten ein „gemeinsames“ Erlebnis zu ermöglichen.
- Bislang erfolgte Aktivitäten des Vereins waren: Rund ums Lebkuchenhaus (Vorbereitungen für ein sinnliches Weihnachtsfest); Kanutour für Väter und Kinder an Christi Himmelfahrt; Sozialintegrative Pfingstfreizeit für Familien; Verschiedene Wochend-workcamps. Im Oktober dieses Jahres ist ein Workshop zum Thema „Lehmofenbau“ geplant.
- „Öffentlichkeitsarbeit“: Der im September letzten Jahres gegründete Verein ist bislang in der Öffentlichkeit wenig in Erscheinung getreten. Das hängt u.a. mit folgenden Faktoren zusammen. Vorrangiges Ziel für das erste Geschäftsjahr war es, den Verein auf ein sicheres Fundament zu stellen und vor diesem Hintergrund sich vorrangig um die weitere Nutzung des Hülshagens zu kümmern (das Haus wurde vor der Übernahme durch den Verein immerhin ein Jahr lang nicht genutzt). Öffentliche Werbung für die Freizeitstätte erfolgte bislang noch nicht, um die ehrenamtlichen Kräfte des Vereins (Schlüsselübergabe bei An- und Abreise der Gruppen, Endreinigung, Wartung, Pflege etc.) nicht über zu strapazieren. Die Einrichtung ist für viele Quakenbrücker eine feste Größe und über die Grenzen der Samtgemeinde Artland hinaus bekannt. Anfragen kamen ganz von selbst und die Belegungszahlen sprechen für diese Strategie. Darüber hinaus verfügt der Verein mittlerweile über einen Verteiler mit über 200 Email-Adressen und hat seine Angebote bislang über diese Form der Kommunikation publik gemacht.
- Für die Zukunft sind natürlich weitere Aktivitäten geplant und die Angebote sollen auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Grundsätzlich jedoch orientiert sich der Verein vorrangig an dem Konzept „Qualität statt Quantität“.
- Im Jahr 2007 wurde in Kooperation mit der St. Sylvester Gemeinde ein größerer Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Hülshagens durchgeführt.
- Mittlerweile wurden die beiden Sanitärräume und die mit Zuschüssen der Stadt, Samtgemeinde und St. Sylvestergemeinde und durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder grundlegend renoviert.
- Seit der Übernahme der Freizeiteinrichtung wurde diese inzwischen von etlichen tausenden von Kindern, Jugendlichen und Familien in Form von Wochenendfreizeiten und Ferienzeltlagern genutzt.
